Polnische Raderkuchen (glutenfrei)

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Polnische Raderkuchen (glutenfrei)

Glutenfreie Raderkuchen

sind eine tolle Idee für die Faschingszeit - nicht nur für Menschen, die sich glutenfrei ernähren. Sie sind sehr lecker und werden auch gerne von Personen gegessen, die Gluten im Alltag nicht meiden. Im Vergleich zu klassischen Raderkuchen sind sie etwas dicker und haben weniger charakteristische Bläschen - diese treten nur gelegentlich auf.

Aus meiner Erfahrung zeigt sich, dass der Teig für glutenfreie Raderkuchen - anders als klassischer Weizenteig - nicht mit dem Nudelholz geschlagen werden sollte. Bei herkömmlichem Weizenteig wird dieser Schritt angewendet, um möglichst viel Luft in den Teig einzuarbeiten. Dadurch entstehen beim Ausbacken die typischen kleinen Bläschen, die klassische Raderkuchen besonders locker und knusprig machen.

Bei glutenfreiem Teig funktioniert diese Technik jedoch nicht, da ihm das Gluten fehlt, das für die nötige Elastizität und Stabilität sorgt. Dieser Schritt erhöht weder die Anzahl der Bläschen noch verbessert er die Struktur, im Gegenteil: Der Teig wird dadurch klebrig und beginnt am Nudelholz und an der Arbeitsfläche zu haften. Das führt dazu, dass man mehr Mehl zum Bestäuben verwenden muss. Eine zu große Mehlmenge macht den Teig jedoch weniger elastisch, brüchiger und erschwert das Formen schöner, gleichmäßiger Raderkuchen.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g universale, glutenfreie Mehlmischung (z.B. Mehl Farine oder Mix Kuchen und Kekse von Schär)
  • 150 ml saure Sahne oder griechischer Joghurt 10%, gut gekühlt
  • 4 Eigelb, gekühlt
  • 10 g kalte Butter
  • ½ TL Zucker
  • ¼ TL Salz
  • 1 EL Essig, z.B. Apfelessig

Außerdem:

  • Fett zum Ausbacken, am besten Schweineschmalz
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit Zucker und Salz vermischen. Eigelb, die in kleine Stücke geschnittene Butter, saure Sahne und Essig hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten, am besten mit einer Küchenmaschine. (Kein zusätzliches Mehl unnötig unterarbeiten. Der Teig sollte elastisch sein, eine angenehme Struktur haben und nur leicht an den Händen kleben).

2

  1. Den Teig auf eine gut mit glutenfreiem Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und dünn ausrollen (ca. 1,5- 2 mm). Auch das Nudelholz bemehlen, damit der Teig nicht klebt.
  2. Den ausgerollten Teig mit einem Messer oder Teigrädchen zunächst in ca. 3 cm breite Streifen schneiden, anschließend in Rauten von etwa 8- 9 cm Länge. In jedes Teigstück mittig einen Schlitz schneiden und ein Ende hindurchziehen, sodass die typische Form der Raderkuchen entsteht.

3

  1. Die Raderkuchen portionsweise in gut erhitztem Fett von beiden Seiten goldgelb ausbacken.

4

  1. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nach dem Abkühlen großzügig mit Puderzucker bestäuben.
  2. Sollten Raderkuchen übrig bleiben, luftdicht verschlossen aufbewahren.
Zeit

gesamte Zubereitungszeit:

Portionen

Anzahl der Portionen:

ca. 80 Stück

Schwierigkeitsgrad Schwierigkeitsgrad: mittel
Kosten Kosten: preiswert
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